Donnerstag, 31. Mai 2012

Spuckbeutel

Aus gegebenem Anlass 10 Stück bestellt, in nächster Zeit komme ich leider nicht in einen Airliner um mir eine Papiertüte mitzunehmen...

Bremsanlage

Viel zu spät habe ich realisiert, dass Landefeld die Verbingungsstücke für meine Bremsanlage (mit Ausnahme des Entlüftungsventils) in allen Varianten auf Lager hat. Sogleich bestellt und 1 Tag später bereits geliefert. Spätestens morgen werde ich die Bremsanlage systematisch auf einfachen 1-Hebel-Betrieb umrüsten. Wie man sieht bin ich auf alle Eventualitäten vorbereitet. Ich persönlich sehe eine Differentialbremsung nur über Fußspitzenbremsen realisierbar, aber das erfordert einen größeren Aufwand und ist frühestens im Winter durchführbar.
Bei meinem letzten Aufenthalt im Hangar kam ich mit meinem Nachbarn ins Gespräch und ich fragte ihn, wie ich denn am besten die Luft aus dem Bremssystem bekomme, nachdem ich stundenlang an der Anlage gearbeitet hatte ohne Erfolg. Dann brachte er mich auf die simple Lösung: Die Luft will bekanntlich nach oben aufsteigen und meine bisherigen Entlüftungsversuche gingen immer nach unten in Richtung Ventil. Bei seinen Cessnas hat mein Nachbar die Flüssigkeit von unten reingepumpt, dabei muss man natürlich jetzt im Ausgleichsbehälter aufpassen dass es nicht überläuft und mit einer Spritze absaugen. Sobald man eine entsprechende Menge durch das System gespült hat, sollte auch automatisch die Luft entwichen sein. Ich werde mir aus einem Plastikbehälter mit Kanüle ein Gefäß bauen, das ich über dem Niveau des Ausgleichsbehälters aufhängen werde. Danach werde ich die Bremsflüssigkeit langsam einfüllen und die Schwerkraft sollte den Rest erledigen und die Flüssigkeit nach oben befördern.

Eine Recherche auf Youtube zeigt mir hoffentlich den richtigen Weg. Der Mechaniker geht am Ende ein auf die Problematik der herkömmlichen Entlüftungsmethode. Die umgekehrte Methode soll bei allen Anlagen funktionieren.

 Eine zukünftige Bremsanlage könnte so aussehen.


Propeller einstellen

Ist vielleicht irgendwann fällig, hier eine sehr praxisnahe Anleitung:

Sonntag, 27. Mai 2012

Erstflug mit Passagier

Auf dem Weg zurück von EDNH mit dem neu montierten Samsung Galaxy Note. Heute hatte ich erstmals einen Passagier dabei mit vollen Tanks. Der Startlauf war wie erwartet länger und die Steigrate geringer, aber immer noch mehr als ausreichend.

Samstag, 26. Mai 2012

Neue Sitze aus Airex

Die Idee habe ich von der SD1. Diese hat eine Sitzanlage aus 10mm Airex mit Kevlarlaminat. Ich habe die Sitzfläche auf 20mm verdoppelt. Die Rückenlehne wird oben noch gekürzt und die Öffnungen für die Gurte ausgeschnitten.,




Die Mk2 Sitzschalen kann man nicht mehr kaufen und mir fehlen die technischen Möglichkeiten um diese 1:1 aus GFK nachzubauen.


Bremsen entlüften

Heute angekommen: Hazet Nr. 4968-23, M10x1x16. Sollte jetzt eigentlich passen, nur das Gewinde ist etwas länger als vorher, deshalb habe ich noch die M10x1x14 bestellt.
Bei dem gelieferten Entlüftungsventil handelt es sich um ein zylindrisches Gewinde, mein Bremssattel hat ein konisch dichtendes Gewinde. Damit blieb mir nichts anderes übrig, als die alte Schraube wieder mit einer Zange einzudrehen, wenigstens konnte ich die neue Nippelschraube verwenden. Von Hazet gibt es konische Entlüftungsventile in M10x1x16. Hoffentlich passen diese. Die neuen 90° Verbindungen von ulmtechnologie passen.


Fast einen ganzen Tag habe ich mit dem Entlüften der Bremsanlage verbracht. Es wollte einfach nicht klappen. Ich habe schon einen Defekt vermutet. Schließlich kam ich spät auf die Idee, die Bremsen testhalber einzeln mit dem Hauptzylinder zu verbinden. Das Entlüften ging danach problemlos und der Druckpunkt war sehr fest. Somit konnte ich einen Defekt des Bremszylinders ausschliessen, ebenso ist die Anlage offenbar dicht. Das Problem scheint das verbaute T-Stück zu sein, das über 2 separate Sperrhähne verfügt. Mein Vorgänger hat damit eine Differentialbremsung realisiert. Ich verwende diese im Moment sowieso nicht und werde es gegen ein normales T-Stück tauschen. Durch eine Feineinstellung der Hähne lässt sich mehr Bremsdruck aufbauen, aber es ist immer noch nicht perfekt, zumindest habe ich wieder die Ausgangslage mit gerade noch funktionierenden Bremsen.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Tankanlage

Ich hatte schon eine ähnliche Idee und sogar die gleiche Pumpe letztes Jahr gekauft. Die folgende Lösung arbeitet mit 2 Pumpen, das spart natürlich Zeit:

UL Tankanlage

Meine Variante, Teilekosten ca. €370,- inkl. Batterie.

Bing 64/32 Vergaser

Nach dem Motto "Learning by doing" habe ich mir auf ebay einen Bing 64/32 ersteigert (original für BMW R80 Bj 91). Dieser ist sicher im Wesentlichen baugleich mit dem für den Rotax 912 und ich kann gefahrlos den Aufbau studieren und die Wartung des Vergasers üben.

Hier recht informative Artikel zum Thema Bing 64/32 Vergaser:
Bing 64 orig. Funktionsbeschreibung (Bing)
Bing 64 (BMW Motorräder)

Bezugsquellen für Rotax 912 Zubehör:
Bullyhawk
Vergaservorwärmung mit elektr. Thermoelementen

Dienstag, 22. Mai 2012

Ersatzteile für Bremsen angekommen

Obwohl die Bestellung per Fax nicht gerade zeitgemäß ist (Onlinebestellsystem nicht zu gebrauchen), ging die Lieferung umso schneller. Am letzten Freitag Teile bei ulmtechnologie in Frankreich bestellt und heute angekommen! Vorab hat sich  meine Mitarbeiterin telefonisch die Verfügbarkeit der Teile bestätigen lassen. Jetzt kann ich nur noch hoffen, dass die Gewindegrößen identisch sind, aber rein gefühlsmäßig dürfte das klappen. Damit auch gar nichts schief geht, habe ich zwei neue Entlüftungssysteme bestellt, nachdem der Hebel des Mityvac kürzlich abgebrochen ist. Das eine System arbeitet mit Druckluft, das andere klassisch wie ein "Marmeladen-Glas".

6m x 10mm Expandergummi für das Fahrwerk von Süd-Gummi Rosenheim

10mm Durchmesser Grundfarbe weiss mit blau-gelben Streifen

Montag, 21. Mai 2012

Ölschläuche wechseln, Vergaser reinigen, Getriebewartung

Wenn es mal überhaupt nichtgs mehr zu tun gibt (was ich stark bezweifle), geben die Videos auf Rotax-Owner.com sehr gute Hilfestellung zu den genannten Themen. Vor allem das Video zur Wartung des Bing 64 Vergasers besteht aus 3 Teilen und ist sehr ausführlich.

Freitag, 18. Mai 2012

Rahmen verbogen

Gestern kam "FK9-Sepp" zufällig nach Ampfing. Er gehört zu den FK9-Piloten der ersten Serie, seine hat er 1993 selbst gebaut. Er nahm sich die Zeit und begutachtete den kompletten Flieger samt meiner letzten Modifikationen. Neben Kleinigkeiten fiel ihm vor allem der verbogene Rahmen auf. Auf dem Foto kann man es rechts unten gerade erkennen. Bei nächster Gelegenheit wollte er mir beim Richten helfen, ebenso müssten die Gummiseile (10mm Durchmesser) seiner Meinung nach getauscht werden. Als Bezugsquelle nannte er mir Süd-Gummi in Rosenheim, habe dort gleich 7m von den 10mm Seilen (weiss mit grün-blauen Streifen) online bestellt.
Das nach Innen verzogene Rohr fiel Sepp sofort auf.

Für mich interessant bezüglich der Härte meiner bisherigen Landungen ist natürlich die Frage, ob der Schaden schon vorher existierte oder durch mich verursacht worden ist. Auf dem unteren frühen Foto ist die Biegung des rechten Rohrs nach innen bereits zu erkennen.

Bremsen entlüften

Die Entlüftung der Bremsen hat heute überhaupt nicht geklappt. Der Grund ist vermutlich der beschädigte Anschluss der rechten Bremsleitung.

Irgendwann ist bei meinem Vorhalter vermutlich ein Steinbrocken zwischen Rad und Halteblech (rechts) gekommen. Ich hab es notdürftig hingebogen und musste für die Montage der Radverkleidung ein neues Loch bohren.
Das Bremskabel ist vielleicht dabei richtung Bremsscheibe gewandert und hat es oberflächlich bereits angeschmolzen. Der rechtwinklige Anschluss zum Bremskolben hält kaum noch  und die Leitung lässt sich viel zu leicht abziehen. Auch der Sechskant des Entlüftungsnippels ist bereits beschädigt. Heute Ersatzteile bei ulmtechnologie in Frankreich bestellt.

Sonntag, 13. Mai 2012

Erstflug 2012 mit neuen Tanks

Nach 4 Landungen in Ampfing bei 15°C und Wind bis max. 5kn. Erste Landung war nix, zu früh abgefangen und nach dem Durchsacken noch einmal gehüpft, zweite ging, 3. und 4. waren schon besser. Bis auf die immer noch schwachen Bremsen alles in Ordnung. Zumindest kann ich die FK9 beim Standlauf mit den Bremsen halten, muß der Ursache noch auf den Grund gehen aber sehr wahrscheinlich ist noch Luft in den Bremsleitungen.

Samstag, 12. Mai 2012

Bremsen und Tankgeber O.K.

Ich habe einen elektronischen Bremsflüssigkeitstester besorgt und er zeigt wie erwartet vollen Ausschlag (>4% Wasser). Das Wechseln der Bremsflüssigkeit ging reibungslos mit dem Mityvac. Jetzt lässt sich der Hebel nicht mehr bis zum Anschlag ziehen, Bremsen scheinen wieder zu gehen.
War etwas Fummelei (das Loch war zu klein) aber jetzt ist der Geber endlich korrekt eingebaut und der Tank lässt sich bis zum Rand auffüllen. Provisorisch am MGL Benzincomputer FF1 angeschlossen - nach Anpassung des K-factors für die 1mm-Düse auf 17.000 zeigt der Benzinfluß ziemlich genau an, die zeitaufwendige Kalibrierung der Tankanzeige folgt. Ich hatte erst Bedenken wegen der Reduzierung der Düse vom Benzinflußgeber auf 1mm. Im Stand laufen hier mit Hilfe der Facetpumpe knapp über 20 l/h durch. Laut Spezifikation können max. 30 l/h durchlaufen, ich denke das ist für den 912UL ausreichend. Die Einbaueinleitung empfiehlt eigentlich die 2mm-Düse mit max. 60 l/h. Bei den ersten Starts unter Volllast am 13.5.12 waren keine Leistungseinbußen bemerkbar.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Neue GFK-Sitzschalen

Sobald ich wieder etwas Luft habe und die Tanks sowie Bremsen O.K. sind, möchte ich die Sitzsituation verbessern. Leider sind ja die originalen Sitzschalen nicht mehr vorhanden und für die Mk1/Mk2 sind keine mehr ab Werk lieferbar.
Ich dachte da an sowas: http://definitiv-vielleicht.blogspot.de/2009/07/fertigung-des-sitzes-fur-den-owl09.html

Mittwoch, 2. Mai 2012

Schlechte Bremswirkung

Heute am 1.5.2012 erstmals den Motor mit den neuen Tanks gestartet. Motor sprang nach dem 2. Mal an, Benzinfluss soweit in Ordnung. Zur Probe den Benzinhahn zugemacht, nach knapp 1 Min. fing der Motor zu stottern an, Benzinhahn wieder auf, alles O.K.
Leider hat über den Winter die Bremswirkung stark nachgelassen, der Bremshebel fühlt sich schwammig an und lässt sich weiter als bisher bis zum Anschlag ziehen. Trotz Pumpen mit dem Hebel keine Veränderung, evtl. muss ich nachfüllen, ansonsten sogar komplett die Bremsflüssigkeit wechseln - Erstflug somit heute ausgefallen, da sich die FK9 nicht im Stand halten lässt. Für den Motorlauf musste ich Bremsklötze verwenden.